Einstärkenbrillengläser
Entwicklung Brillengläser in der Form, wie wir sie heute kennen, sind ein Produkt langjähriger Forschung. Die ersten Brillengläser hatten eine gerade Form, bis im Jahre 1804 ein englischer Arzt die verbesserte Abbildungsqualität durchgebogener Gläser nachweisen konnte. Damit begann die Ära der gewölbten Brillengläser, so wie wir sie heute kennen. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts gelang es Wissenschaftlern, die einzelnen Flächen bei Brillengläsern zu berechnen und sie entsprechend der Fehlsichtigkeit, die sie korrigieren sollen, zu optimieren. Grundsätzlich unterscheidet man Brillengläser aufgrund ihrer Wirkung und Form. In der folgenden Abbildung sind die Unterschiede zwischen Plus- und Minusgläsern kurz zusammengefasst dargestellt:
Die Entwicklung geht dahin, Brillengläser so leicht, bruchfest und komfortabel wie möglich zu gestalten. Eine große Rolle bei der Gestaltung moderner Brillengläser spielt neben einer perfekten Sicht natürlich auch die Ästhetik. Gerade bei höherer Fehlsichtigkeit, sollen die Brillengläser ansprechend dünn sein und das Auge sollte nicht zu stark vergrößert oder verkleinert werden. Ausschlaggebend für den Erfolg, ein optimal dünnes und leichtes Brillenlas zu erhalten, ist die Wahl des geeigneten Glasmaterials, des passenden Brechungsindexes und der optimalen Geometrie, bezogen auf die verordnete Glasstärke.
Der Vergleich In der folgenden Übersicht erhalten Sie einen kleinen Einblick, welche Faktoren bei Kurz- bzw. Weitsichtigkeit zu beachten sind:
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